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Bitte kooperieren Sie mit uns

Wir bieten Ihnen Stiftungspartnerschaften in Form von Projektkooperationen an.

Seit 1990 sind wir erfolgreich in der Projektarbeit tätig.

Im Mittelpunkt unseres Wirkens stehen Verarmte, Behinderte, Straßenkinder, Waisenkinder, Schwerkranke und ähnlich Benachteiligte. Aufgrund spürbarer Verarmung in Deutschland leisten wir zudem seit vielen Jahren individuelle Einzelhilfe zugunsten von Bedürftigen und Mitfinanzierungen von Behandlungen sowie Anschaffungen für Behinderteneinrichtungen, die von den Krankenkassen und Sozialämtern nicht getragen werden.
Wir möchten Ihnen nachstehend einen Auszug aus unserer Projektarbeit vorstellen.

Vor jedem Maßnahmebeginn sind wir persönlich am Projektort und prüfen die Projektwürdigkeit und die Voraussetzungen zur Nachhaltigkeit.
Mehrere Jahre nach Inbetriebnahme erfolgen von uns noch Besuche mit Betreuungs- und Kontrollcharakter. Alle von uns umgesetzten Projekte erfüllen noch heute den Zweck, für den sie realisiert wurden. Dieses bestätigt eine verantwortliche Arbeit der vorhergehenden Sicherung zur Nachhaltigkeit.

Beispiele unserer Arbeit:

1990 - Pirapitingui bei Sao-Paulo/Brasilien – 1000 Leprakranke sind ohne OP-Versorgung

Das fanden wir vor: unhygienischen Nebengebäuden, hochgradige Ansteckungsgefahr und Weiterentwicklung dieser lebensgefährlichen Krankheit. Der Weg: Amputationen hautloser und entzündeter Extremitäten, Bildung des Löwengesichtes – bakterielle Ansteckungen, keine ausreichende hygienische Versorgung – Tod.

Projekt: Errichtung eines Klein-Operationshauses mit vollwertiger Ausstattung zur Durchführungen von Behandlungsmaßnahmen und Klein-Amputationen.

Finanzierung: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) und Eigenmittel der Stiftung

1995 – Zagreb / Jugoslawien – Behinderte Kinder aus ganz Jugoslawien

Das „Befähigungsheim für schwerstbehinderte Kinder“ in Zagreb ist das einzige dieser Art in Jugoslawien. Durch die Kriegsauswirkungen war es nicht in der Lage behinderte Kinder, selbst die mit den schlimmsten Behinderungen aufzunehmen und zu betreuen.

Projekt: Wir lieferten Rollstühle, Betten und weitere Schlafzimmerausstattungen, eine vollständige zahnärztliche Behandlungseinrichtung von „Kavo“ und renovierten die hygienischen Bereiche wie Toiletten, Küchen und Esssäle, Wasserlifteinrichtungen und beschafften Geräte zur kreativen beruflichen Betätigung.

Finanzierung: BMZ und Eigenmittel der Stiftung

1996 – Rumänien – Obdachlose und Straßenkinder in Miercurea Ciuc / Rumänien

Die Csibesz(Straßenkinder)-Stiftung, als Hilfe und zur Unterbringung der Straßenkinder 1992 gegründet, ist unser Partner. Die Straßenkinder sind obdachlos und ohne Mittel.
Unser Projekt: Renovierung von drei baufälligen menschenwürdigen Unterbringungen.

Finanzierung: Eigenmittel der Stiftung

1997 – Kazinsbarcika / Südungarn – Straßenkinder, verarmte Jugendliche und Waisen

Eine „Don-Bosco-Schule“, geführt mit großen Mühen, Geduld und Liebesaufwand durch den Orden der Salesianer. Mit großer Sachkenntnis versucht der Orden bei wenigen vorhandenen Mitteln theoretische und praktische Berufsausbildung zu übermitteln. Eine technisch anfällige und sehr beschränkte Einfarben-Druckmaschine in der Ausbildungsstätte sorgt wesentlich zum Unterhalt der Schule. Doch diese Druckmaschine ist defekt. Druckaufträge liegen vor. Durch Anschaffung einer DIN A3 Schwarz/weiß-Druckmaschine könnte der Schulbetrieb aufrechterhalten werden.

Projekt:Wir beschafften eine gebrauchte Druckmaschine, desweiteren bauten wir bei dem Friseur Grewer in Gelsenkirchen 21 Friseurarbeitsplätze ab und brachten sie per Lkw nach Kazinsbarcika.

Finanzierung: Eigenmittel mit Beteiligung des salesianischen Ordens in Bonn

1997 bis 2001 – Rumänien – Straßenkinder ohne Berufsausbildung Miercurea Ciuc

Der Ruf der Straßenkinder nach Hilfe ging nach 1995 um die Welt.
Zur Ermittlung des Gesamtgeschehens um die Straßenkinder nahmen wir Verbindung mit unserer Partnerstiftung, der Csibesz-Stiftung in Miercurea Ciuc/Mittelrumänien auf. Nach langen Beratungen um die beruflich katastrophale Situation der Straßenkinder und auch nach Ermittlungen der wirtschaftlichen Gegebenheiten und des Gesamterscheinungsbildes im Landkreis Harghita entschieden wir uns zur Errichtung einer Ausbildungswerkstatt für den Schlosser- und zugleich Kfz-Beruf.

Finanzierung: Eigenmittel und BMZ

1999 – Rumänien – Waisenkinder sind ohne Unterbringung

In Mittelrumänien ist das Waisenkinderproblem katastrophal. Unsere Partnerstiftung, die sich durch ihre eigene Aufgabenstellung eine qualifizierte Wissensgrundlage über die Bedürftigkeitsstruktur erarbeitet hat, empfiehlt die Einrichtung eines Waisenhauses für speziell geschädigte Kinder.

Finanzierung: Eigenfinanzierung

2002 bis 2004 – Rumänien – Erweiterung der Ausbildungswerkstatt in Miercurea Ciuc

Das Interesse der Auszubildenden an der Kfz-Ausbildung entwickelte sich intensiv. In gleicher Weise entstand auch eine wirtschaftliche Stabilität des Ausbildungsbetriebes. Die technische Ausstattung wurde aus Gründen der Vernunft auf eine Basisausstattung beschränkt. Zum Schutz einer Falschinvestition sollte sich der Betrieb in dem ökonomischen Gesamtgefüge erst eingliedern und entwickeln. Das Ergebnis war sehr positiv. Zur Förderung der Maßnahme war nun eine Erweiterung angemessen.

Finanzierung: BMZ, Renovabis, Sternsinger und wir mit Eigenmitteln.

2004 bis 2006 – Presov/Ostslowakei – Behinderte Jugendliche

Über Don Bosco Bonn wurden wir zur Hilfe in Presov gebeten. Behinderte in der Slowakei haben noch ein rückständiges und unintegriertes Dasein zu führen. Es war dringend erforderlich, ein Reha- und Beschäftigungszentrum für die hoffnungslosen Behinderten zu schaffen, damit sie in einen Beruf eingegliedert werden können. Fachpersonal steht kostenlos zur Verfügung. Als Partner wurde uns der mildtätige Verein Barlicka anempfohlen. An Mitteln wurde uns ein Schulgebäude von der Stadt Presov gestellt. Wir motivierten die Kreisverwaltung zur Mitfinanzierung. Das Reha-Zentrum ist seit Anfang 2006 sehr erfolgreich in Betrieb.

Finanzierung: Kreisverwaltung, Stadt Presov, Renovabis, Sternsinger und wir.

2006 bis 2009 – Unter-Racaciuni/Ostrumänien – Verarmte kinderreiche Familien

Unterracaciuni, Gemeinde Racaciuni, ist ein Dorf mit etwa 2.500 Einwohnern. Ohne flließendem Wasser, ohne Entwässerung, keine befestigten Straßen und begrenzte Elektrizität. Etwa 5 bis 12 Kinder pro Familie bei einer Arbeitslosigkeit von 30 %. Was weit weg verdient wird, reicht fürs Leben nicht aus. Die Lehmbauten haben innen Lehmboden, keine Betten, Fenster und Türen sind gerissen … die Toilette ist draußen – im Winter nicht benutzbar.  Unsere Csibesz-Stiftung mit ausschließlich den Straßenkindern fertigt Fenster, Türen, Betten, Bettzeug, Holzböden und was sonst noch nötig ist. Wir helfen damit beiden … den Straßenkindern und den Verarmten in Unterracaciuni.

Finanzierung: Korff-Stiftung und wir mit Eigenmitteln

2006 - Mitte 2007 – Bardejov/Ostslowakei

Im Ortsteil Bardejov-Postarka leben etwa 3.000 Verarmte und Roma-Ethnie in zwei- bzw. vierstöckigen Reihenhäusern, die von der Stadt errichtet wurden, weitgehend sich selbst überlassen. In dieser Weise sind die Häuser in ihrem Zustand vollkommen verschlissen, teilweise fehlen Haustüren, Wohnungstüren und Fenster sind gerissen oder nicht schließfähig. Die Treppenaufgänge hinterlassen einen menschenunwürdigen Eindruck – lt. Salesianer-Pater Luigi sind die Wohnräume in gleichem Zustand. Um die Wohnungen zumutbar herzurichten, sind Werkräume mit entsprechenden Geräten und Werkzeuge erforderlich. Hierzu müssen die Räume renoviert und mit entspr. Voraussetzungen ausgestattet werden.

Finanzierung: Renovabis, Sternsinger und wir mit Eigenmitteln

2008 - Einrichtung eines Lagerhauses und einer Ausgabestellte für Hilfsmittel in Ostrumänien

Die extreme Armutslage der Bewohner in unseren Projektorten Miercurea Ciuc und Unter-Racaciuni im Osten von Rumänien, machte es erforderlich einen Lagerhaus für die Hilfsgüter und Textilien zu schaffen.

Wir baten Renovabis um Finanzierungshilfe – verständnisvoll finanzierten sie den Großteil des Umbaues. Den weiteren Antei übernahm Dr. Winter mit seinem Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ).

2009 - Erweiterung der Hilfe zur Dorfentwicklung in Ostrumänien

Unverändert ist die katastrophale Armutslage der Dorfbewohner um Miercurea Ciuc/Ostsiebenbürgen und im Rumänischen Osten um Racaciuni. Eine verbessernde Entwicklung der Lebensqualität entsteht nicht.

Die Ursache der Armut: In den 20er Jahren lebten die Menschen von einer funktionierenden Erdölindustrie. Die Bevölkerung wuchs. Als um 1990 die Raffinerie schloss und damit die gesamten Arbeitsmöglichkeiten ersatzlos wegfielen, entstand die Armut. Ein Arbeitsersatz ist bis heute nicht zustande gekommen. 5 bis 12 Kinder pro Familie sind normal. Die Männer versuchen im Umfeld, bis Italien, Arbeit zu finden. Wenn sie zurückkehren bringen sie extrem wenig Geld für die Vielzahl der Angehörigen mit. Ansonsten ernähren sie sich von der kargen Gartenlandwirtschaft. Wir halfen mit neuen Fenstern, Türen, Mobiliar und Holzfußböden.

Eigenfinanzierung

2010 - Renovierung eines Hauses zum Kinderheim

Wegen der großen Armut im Osten Rumäniens und der Vielzahl der Kinder sind Heimunterbringungen unumgänglich. Unsere Partnerstiftung, die „Csibesz-Stiftung“, hat mehrere derartige Häuser in Betreuung, in denen das Kind im Mittelpunkt des Lebens steht. Wir wurden gebeten in der Ortschaft Csomortan bei Miercurea Ciuc eine marode Hausanlage zu einem Kinderheim zu renovieren. Wir sagten unsere Hilfe zu.

Finanzierung: Renovabis und wir

2011 - Beschaffung und Transport von 4 hochwertigen OP-Tischen für die Klinik in Miercurea Ciuc / Ostsiebenbürgen

Durch unsere Vernetzungen mit anderen Hilfsorganisationen erhielten wir die Möglichkeit, 4 sehr gut erhaltene Maquet Lafetten OP-Tische und weitere Behandlungsgeräte erhalten zu können. Wir sahen diese Ausstattung für die uns bekannte Klinik „SPITALUL JUDETEAN DE URGENTA MIERCUREA CIUC“, in Ostsiebenbürgen vor; für sie war es ein Glücksfall. Wir unternahmen Mitte 2011 wegen der Hochwertigkeit der Geräte einen Revisionsbesuch.  „In dankbarer Überzeugung begegneten uns der Klinkdirektor DR. DEMETOR FERENZ und der Chefchirurg DR. LASZLO IMRE infolge der OP-Geräte und der noch ergänzten kostspieligen Zusatzeinrichtungen. Die geplante Baumaßnahme war schon fortgeschritten.

Uns wurde die Zusage erteilt, dass Bedürftige, die Ihre notwendigen Operationen nicht bezahlen können, kostenfrei behandelt werden.
Zufrieden verließen wir diese Klinik mit dem sicheren Gefühl an richtiger Stelle diese wertvollen Einrichtungen gestiftet zu haben“.

Eigenfinanzierung

Damit Ihnen eine Übersicht zu den Beweggründen unseres mildtätigen Wirkens gegeben ist, habe ich Ihnen einige unsere  Projekte in Kurzform vorgestellt.
Kooperationen in einer guten Zusammenarbeit bringen den beteiligten Förderern einen hohen vielseitigen Nutzen. Sie gewinnen neue Erkenntnisse, erleichtern die Projektarbeit und machen diese auch für die Empfänger, die in der Regel katastrophalen Situationen unterliegen, bedeutend wirkungsvoller.

Um den Umgang mit den Geldmitteln brauchen sich unsere Partner keine Sorgen zu machen. Der Einsatz Ihrer und unserer Geldmittel wird vorher gemeinschaftlich vereinbart und alle Projektpartner erhalten Informationen über die gesamte Projektlaufzeit… außerdem ist es wichtig zu wissen: Kosten haben wir keine, diese trage ich persönlich – das erwähne ich, damit das Denken um diese schädliche Begleiteigenschaft entfällt.
Bitte informieren Sie uns, lassen Sie uns zum Wohle der Betroffenen zusammenarbeiten. Ich freue mich auf Sie.

Der Stifter – Alfons Lakenberg